Dokumentarfilm

Nirgendwo gestaltete sich die Verbreitung des Jazz so dramatisch wie in Deutschland: kaum hatte er Fuß gefasst, wurde er von den Nazis verspottet und unterdrückt. Ein maximales Konfliktpotential im Spannungsfeld von Freiheitsliebe und Diktatur. Inklusive Happy End: mit den Amerikanern kam der Frieden, die Freiheit, der Jazz. Sein Einfluss auf die Musik ist bis in die Gegenwart ungebrochen. Erstaunlich ist, dass bis heute kein einziger Dokumentarfilm diese beispiellose Geschichte umfassend erzählt. Das wird unser Dokumentarfilm Entering Germany | Wie der Jazz nach Deutschland kam ändern.

Wir haben die Erinnerungen einiger der wichtigsten Jazz-Legenden, darunter Rolf Kühn, Max Greger, Paul Kuhn, Klaus Doldinger, Coco Schumann, Hugo Strasser, Peter Thomas und DDR-“Jazz-Papst” Karlheinz Drechsel in ausführlichen Interviews festgehalten. Hinzu kommen Konzertaufzeichnungen, darunter das letzte Konzert der Swing-Legenden Paul Kuhn, Max Greger und Hugo Strasser zusammen mit der SWR-Bigband (siehe Trailer). Zahlreiche Interviews fehlen jedoch noch, etwa mit Vertretern der Jazzszenen in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Köln oder Stuttgart sowie Experten und Historikern zum Thema Jazz. Weite Teile des Films müssen somit erst noch gedreht werden.

Es sind verschieden aufwändige Fassungen unseres Dokumentarfilms möglich. Nachfolgend skizzieren wir die ideale Umsetzungvariante.

Die Geschichte wird – so das Drehbuch – generationsübergreifend packend erzählt. Dazu begleiten wir eine Gruppe junger Jazzmusiker auf ihrer Tournee. Eine Zusammenarbeit mit dem musikalischen Ensemble der Feindsender-Reihe, veranstaltet von der Europamusicale unter der Leitung von Tizian Jost ist in Vorbereitung. Wir stehen außerdem in Kontakt mit der Jazzmusikerin Johanna Borchert und dem Trompeter Thomas Siffling. Großes Interesse an einer Mitwirkung bekundet auch die Formation Wilhelm Wolf und die möblierten Herren. Die Musiker werden – so das Drehbuch –  auf ihrer Tour quer durch die Republik immer wieder mit ihren musikalischen Wurzeln konfrontiert. Ausgehend von dieser Gegenwartsebene taucht der Film ein in die Vergangenheit des deutschen Jazz. Dort, wo sich die Erinnerungen unserer Protagonisten im allzu Vagen verlieren, nämlich in der Anfangszeit des Jazz im Deutschland der 1910/20er Jahre, könnte jemand Licht ins Dunkel bringen, der sich damit intensiv auseinandergesetzt hat: der Kulturjournalist und Juryvorsitzende des BMW Welt Jazz Awards Oliver Hochkeppel, Jazz-Feuilletonist der Süddeutschen Zeitung.

Am Ende des Films treffen alte und junge Jazzmusiker aufeinander. Gemeinsam musizieren sie auf der Bühne und begeistern ihr Publikum (zu dem auch Sie gehören können!). Mit dieser generationenübergreifenden Jam-Session endet der Film.

Wer sich intensiver mit unserem hier nur grob skizzierten filmischen Konzept beschäftigen möchte, erhält auf Anfrage gerne ein umfangreiches Treatment.

Wenn Sie dieses Filmprojekt finanziell unterstützen und somit den Anfängen des deutschen Jazz und seinen Protagonisten ein filmisches Denkmal setzen wollen, kontaktieren Sie uns bitte. Unsere Kontaktdaten finden Sie im Impressum dieser Seite.