Rolf Kühn verstorben

Am 19. August verstarb in Berlin im Alter von fast 93 Jahren Rolf Kühn. Damit verliert die Jazz-Welt eine weiteren hochkarätigen Protagonisten aus den Anfängen des Jazz in Deutschland. Den zahlreichen wertschätzenden Nachrufen schließen wir uns an. Ihnen haben wir nichts hinzuzufügen außer vielleicht den schwachen Trost, dass unser Film Rolf Kühn ein Denkmal setzen wird: nicht nur mit zahlreichen Interview-Passagen sondern auch mit exklusiv erworbenem Material vom diesjährigen X-Jazz-Festival in Berlin, wo er u.a. zusammen mit den ″drei Sebastians″ Studnitzky, Manz und Sternal am 03. Mai 2022 in der Emmaus Kirche in Berlin Kreuzberg auftrat.

Dreh im Vintage Club München

Der  Vintage Club in München unter der Leitung von Bärbl und Marcus Koch ist seit über 20 Jahren führender Wegbereiter in der nationalen und internationalen Swingtanzszene. Die beiden sind vielfache Welt-, Deutsche und US-Meister und wurden mehrfach international ausgezeichnet. ″It don’t mean a thing if it ain’t got that swing″ (″es ist bedeutungslos, wenn es nicht swingt″) ist der Titel einer berühmten Jazzkomposition, die die Leidenschaft und den Spaß am Swing treffend ausdrückt. Wenn sie wo gelebt wird, dann im Vintage-Club. Während der Dreharbeiten durften wir das miterleben, wir wurden mit unglaublicher Hingabe und Professionalität von allen Tänzerinnen und Tänzern unterstützt. Neue Interessenten, egal ob einzeln oder Paare, sind dort jederzeit willkommen.

Details unter Set-Fotos

 

 

Aufruf zur Unterstützung unseres Filmvorhabens

Ausgerechnet vom Bundesland, aus dem viele unserer honorigen Protagonisten stammen, haben wir einen Dämpfer erhalten: die Filmförderung Bayern FFF wird unser Projekt nicht fördern. Das ist bitter, doch hindert uns in keinster Weise daran, unser Projekt weiter voranzutreiben, dem wir schon so manchen Stein aus dem Weg räumen mussten. SWR, MFG haben wir mit finanzieller Unterstützung im Boot, Förderung bei der DFFF ist beantragt, SWR, BR, HR und WDR werden uns mit Archivmateruial unterstützen. Der Fokus unserer Zeit geht nun nochmals zusätzlich auf Beschaffung von Finanzmitteln. Da es bereits einen Termin zur Rohschnitt-Abnahme im Dezember 2022 gibt schon sehr sportlich.

Wir werden diesen Film realisieren, und möglichst hoheh Ansprüchen gerecht werden, dazu ist ein Mindestetat einfach unabdingbar. Wie sagt schon Klaus Doldinger im Interview: „Entscheidend sind die Töne, die herauskommen“. Let’s Jazz!

Bayerischer Rundfunk (BR) als Partner

Nach dem SWR hat nun auch der  Bayerische Rundfunk (BR) signalisiert, unser Filmvorhaben zu unterstützen. Da zahlreiche der von uns interviewten, inzwischen aber leider verstorbenen Protagonisten aus den Anfängen des Jazz, wie etwa Max Greger oder Hugo Strasser aus Bayern stammen und auch dort lebten, gibt es eine ganz besonderen Bezug der Geschichte des deutschen Jazz zu Bayern. Insbesondere, da einer der letzten noch lebenden Ikonen des Jazz aus den Anfängen, Klaus Doldinger, ebenfalls seine Geschichte(n) in unserem Film erzählen wird. Wir freuen uns über und auf die Zusammenarbeit mit dem BR.